Porzellan wird auch weißes Gold genannt. Es ist ein Material für Geschirr, Figuren und anderen Produkten. Bestehend aus einigen Spurenelementen zeigen sich in dem Porzellan drei wesentliche Bestandteile. Diese sind Kaolin, Feldspat und Quarz. Je nach Mengenverhältnisse unterscheidet man zwischen dem Hartporzellan und dem Weichporzellan.Die Anteile von den drei Spurenelementen stehen in den typischen Massen bei Hartporzellan etwa in einem Verhältnis von 50/25/25. Beim Weichporzellan hingegen ist das Verhältnis in 30/30/40 zu deuten. Dabei sind weitere verschiedene Porzellanarten zu finden, die je nach Herkunft unterschiedlich sind. Das genau Mischungsverhältnis spielt hierbei eine wichtige Rolle, wird von den meisten Herstellern geheim gehalten.
Die Herstellung von Porzellan, Geschirr und Keramik ist bis in das Kaiserreich China im Jahre 620 zurück zu verfolgen. Die Methoden und Herstellungsmaterialien wurden in diesem Bereich lange geheim gehalten. Das Chinesische Porzellan hat Kaolin und Petuntse als Grundmaterial. Verwendbar für Geschirr und Keramik. Beim direkten Brennprozess verbinden sich die weißen, harten und glatten Materialien. Daher gelang es den Europäern zunächst nicht, diese Qualität beizubehalten. Bis zum Jahre 1710 hat es gedauert, bis die Herstellung von Porzellan auch in Europa erstellt werden konnte.
Je nachdem welche Produkte hergestellt werden sollen, wird ein ganz bestimmtes Mischverhältnis benötigt. Die vorbereitete Porzellanmasse ist somit kompakt und schmiegsam. Für die modernen Trockenpressen müssen die Porzellane als eine flüssige Masse verarbeitet werden. Das Granulat besitzt eine bestimmte Korngröße und eine gewisse Feuchte. Um diese Masse zu Verarbeiten wird sie gezielt geformt und in eine beliebige Form gegossen. Diese soll die Außenform des Werkstückes bestimmen. Die Formen können aus Einzelteilen bestehen und viele Teilungsebenen besitzen. Je nach den wie kompliziert der Umgang mit dem Baustück ist. Die Formen sind meistens aus Gips, so dass die Masse nach dem Brennen leicht heraus gelöst werden kann. Nach dem Brennvorgang werden die Porzellanprodukte direkt aus der Form geholt. Somit kann die Masse atmen und das fertige Porzellan ist fertig.
Porzellanhersteller besitzen meistens Fabriken, in denen sie das Keramik oder Geschirr herstellen. Oftmals werden hier verschiedene Varianten gefunden, wie die Masse erstellt werden soll. Bekannte Porzellanhersteller sind Seltmann, Arzberg und Retsch. Diese Hersteller zeigen seit einigen Jahren ihr Können und stellen die skurrilsten Figuren und Formen her. Geschirr und Keramik ist bei der Herstellung mit inbegriffen.